Bild rechts: Nostradamus, Zeitgenössische Darstellung
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akasha-chronik>palmblattbibliotheken: Akasha-Chronik und Palmblattbibliotheken in Indien

Was hat es mit den geheimnisvollen Palmblattbibliotheken in Indien auf sich, in denen das Schicksal jedes Menschen aufgezeichnet sein soll, der diese Bibliotheken jemals besuchen wird? Viel ist über diese mysteriösen Orte geschrieben worden, aber nur Wenige haben sie wirklich besucht, und kaum jemandem gelang es, ihr Geheimnis zu enträtseln.


Bighu Palmblattbibliotheken
Der Legende nach soll der Inder Bhirgu, auch bekannt unter dem Namen Vashista, vor ca. 5.000 Jahren begonnen haben, das Schicksal von ca. 80.000 Personen aufzuzeichnen und der Nachwelt zu erhalten. Damit soll er den Grundstock für die so genannten "Palmblattbibliotheken" gelegt haben. In ihnen soll das Schicksal jedes Menschen aufgezeichnet sein, der jemals diese Bibliothek besuchen wird.

Während die beschriebenen Palmblätter den materiellen Grundstock dieser Bibliotheken bilden, sollen sie ihren spirituellen Ausdruck in der so genannten Akasha-Chronik finden, dem universellen Urwissen von der ewigen Wiederkehr aller Ereignisse.

Diese Legende faszinierte mich gleich aus zwei Gründen: Zum einen, weil sie meine Theorie der zyklischen Wiederkehr von Ereignissen zu bestätigen schien, und zum anderen, weil diese Palmblattbibliotheken sich in Indien großer Beliebtheit erfreuen und man sie - im Gegensatz zu den anderen berühmten Orakel der Menschheitsgeschichte - auch heute noch live erleben kann. Also auf nach Indien!
Birghu, legendärer Gründer der Palmblattbibliotheken
Sarma
Palmblätter
Sarma Palmblätter

Palmblattbibliothek Palmblattmanuskripte
Damals war es allerdings noch sehr schwer, in Deutschland an Informationen über diese Bibliotheken zu kommen. Damit es zukünftige Besucher leichter haben als ich, hier einige Zusatzinformationen, die nicht in meinem Buch zu finden sind:
Die beeindruckendste Erfahrung habe ich in der Palmblattbibliothek des Sarma in Chennai gemacht. Dort befinden sich Palmblattmanuskripte, die vor undenklichen Zeiten in Sanskrit verfasst worden sind. Sarma benötigt, um das richtige Palmblatt zu finden, den genauen Geburtszeitpunkt, also den Tag und die Stunde.

Daneben gibt es noch eine Vielzahl von Palmblattbibliotheken, die Manuskripte besitzen, welche in tamilischer Sprache abgefasst wurden. Dort wird einem eine bessere Show geboten, als bei Sarma. Es gibt viel geheimnisvolles Brimborium und ein recht überraschendes Endergebnis der stundenlangen Recherche. Meiner Ansicht nach wird in dieser Art von Bibliotheken aber schlichtweg mit Betrug gearbeitet. Eine dieser |Adressen| wäre die Bibliothek von Sri Agathiyar in Kanchipuram.
Palmblattbibliothek in Kanchipuram
Palmblätter Werbetafel einer Palmblattbibliothek
Palmblätter Werbetafel einer Palmblattbibliothek

Tempel in Kanchipuram Kanchipuram
Unabhängig von einem Besuch in dieser Bibliothek ist eine Fahrt nach Kanchipuram durchaus lohnenswert und von Chennai aus als Tagesausflug machbar.
Tempel in Kanchipuram  
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